Dienstag, 2. April 2019

Kleine Shirts


aus den Reststoffen die vom Nähen der Shirts für Männer übrig bleiben, werden Shirts für kleine genäht.

Raglanoo

                                                                       Kapucoo

Bei Creadienstag zu finden.

Dienstag, 26. März 2019

Für Männer

Seid letztem Jahr darf ich meine großen Jungs benähen, jetzt hat mein Mann auch bedarf angemeldet. Da lasse ich mich nicht zweimal bitten.

Und die zwei Teile gab es zum Geburtstag.



Bei Creadienstag gibt es noch mehr bewundernswerte Sachen.



Sonntag, 17. März 2019

Frühling, Frühling wird es nun bald

neue Blumenkinder für den Jahreszeitentisch sind entstanden.


einige haben auch schon ein neues Zuhause gefunden.

Und hier findet man immer schöne Anregungen.

Montag, 31. Dezember 2018

DER DEZEMBER





Das Jahr ward alt. Hat dünne Haar.
Ist gar nicht sehr gesund.
Kennt seinen letzten Tag, das Jahr.
Kennt gar die letzte Stund.
Ist viel geschehn. Ward viel versäumt.
Ruht beides unterm Schnee.
Weiß liegt die Welt, wie hingeträumt.
Und Wehmut tut halt weh.
Noch wächst der Mond. Noch schmilzt er hin.
Nichts bleibt. Und nichts vergeht.
Ist alles Wahn. Hat alles Sinn.
Nützt nichts, daß man's versteht.
Und wieder stapft der Nikolaus
durch jeden Kindertraum.
Und wieder blüht in jedem Haus
der goldengrüne Baum.
Warst auch ein Kind. Hast selbst gefühlt,
wie hold Christbäume blühn.
Hast nun den Weihnachtsmann gespielt
und glaubst nicht mehr an ihn.
Bald trifft das Jahr der zwölfte Schlag.
Dann dröhnt das Erz und spricht:
"Das Jahr kennt seinen letzten Tag,
und du kennst deinen nicht."
                                                                     
                                                                    (Erich Kästner)


                                Alle ein gesundes und erfolgreiches 2019

Samstag, 20. Oktober 2018

Die Hagebutte

Die Heckenrose

..

Eine dicke Hagebutte,
tiefgekränkt und voll Verdrieß,
war es, die aus roter Kutte
also sich vernehmen ließ:

"Wart ein Weilchen, meine Teure,
und dann bist du Spatzenspott.
Dick und voll Zitronensäure
wirst du bestenfalls Kompott!"

Rudolf Presber, 1868 -1935



.

Montag, 8. Oktober 2018

Ep-heu

                                           Eppich [Efeu]

Eppich, mein alter Hausgesell,
Du bist von jungen Blättern hell,
Dein Wintergrün, so still und streng,
Verträgt sich`s mit dem Lenzgedräng?
Warum denn nicht?
Wie meines hat Dein Leben
alt und junges Blatt,
Eins streng und dunkel, eines licht
Von Lenz und Lust!
Warum denn nicht?
 
( Conrad Ferdinand Meyer)
 
 

 
 
Bei den alten Griechen wurde mit einem Efeukranz bei Feldherren, Dichtern und Olympiasiegern höchste Wertschätzung ausgedrückt. 
 

Bedeutung und Mythologie des Efeus:

Liebe, Treue und Freundschaft, ewiges Leben
 

Sonntag, 23. September 2018

Wieder Zeit

fast ein ganzes Jahr habe ich keine Blumenkinder mehr genäht. Viele, viele andere Sachen standen an, oder die lust fehlte. Jezt werden neue Blumenkinder genäht.  



Dienstag, 11. September 2018

Von Zeit zu Zeit

Immer mal wieder werden hier Fingerpüppchen angefertigt. Diese haben es zum Fototermin geschaft.
Andere warten noch darauf abgelichtet zu werden.  



Und zum Creadienstag reicht die Zeit auch noch

Dienstag, 15. Mai 2018

Film at Five

Im www diesen Quilt entdeckt ... das kann ich auch, gedacht ...                                                         Restekiste durchstöbert...  

                                                                    ERGEBNIS




bei Creadienstag verlinkt.

Samstag, 28. April 2018

Schlüsselanhänger

So habe ich immer ein Parkgroschen dabei,  wenn ich meinen Geldbeutel mal wieder vergessen habe. 


und weil es langweilig ist nur eins zu Nähen habe ich gleich ein paar mehr genäht. Damit die Restekiste schrumpft ... oder so als kleine mittbringsel ...oder weil's spass macht.


Dienstag, 3. April 2018

Nur Reste

ein Rest grüner Sweat und ein Rest grauer Sweat ergeben ein Lieblings-Sweatshirt.


 mit selbstgemachtem Größenetikett

und Label.

Was macht Ihr aus euren Resten?



Das ist Kreativ für den Creadienstag

Freitag, 23. März 2018

Ich bin dankbar ...




dafür, dass ich nach einem Fest putzen muss -
denn das bedeutet, dass ich Freunde habe

für die Steuern, die ich bezahle -
denn das beteutet, dass ich Arbeit habe

dafür, dass meine Kleider ein bisschen 
eng sind - denn das bedeutet, 
das ich Essen habe

dafür, dass ich den Rasen mähen muss, die 
Fenster geputzt werden müssen und die Regenrinne
gesäubert werden muss - denn das bedeutet,
dass ich ein Zuhause habe
 
für den Schatten, der meine Arbeit bewacht - 
denn das bedeutet, das ich draußen in der  Sonne bin

für alle Klagen über Politiker -
denn das bedeutet dass wir Meinungsfreiheit haben

dafür, dass ich eine weite Strecke 
zum Parkplatz laufen muss -
denn das bedeutet, dass ich mir ein Auto leisten kann

für meine hohe Heizkostenrechnung -
denn das bedeutet, dass ich es warm habe

für die Frau neben mir, die falsch singt -
denn das bedeutet, dass ich hören kann

für den Wäscheberg auf dem Bügelbrett -
denn das bedeutet, dass ich Kleidung zum
Anziehen habe

für Müdigkeit und schmerzende Muskeln am Abend -
denn das bedeutet, dass ich hart arbeiten konnte

für den Wecker, der morgens klingelt -
denn das bedeutet, dass ich wieder einen Tag zum Leben habe!

 
(Unbekant)




Dienstag, 13. März 2018

Täschchen

... nur so weil es Spaß macht und weil man immer mal wieder eine kleinigkeit zum Verschenken braucht.



und weil man es gerne bei Creadienstag zeigt.

Mittwoch, 7. März 2018

Das Wünschespiel



Fünf Kinder Spielen das Wünschespiel. Alle fünf haben nacheinanderdie Frage zu beantworten: „Wenn du einen wunsch frei hättest, was würdest du dir wünschen?“ Sieger ist, wer den besten Wunsch vorbringt. Das erste Kind sagt:  „Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich mir Schokoladeneis wünschen.“ Es ist ein heißer Tag und dieses Kind liebt Schokoladeneis. - Das zweite Kind sagt: „Wenn ich einen wunsch frei hätte, würde ich mir eine Eisfabrik wünschen. Dann kann ich Eis essen, so oft ich will.“ Das erste Kind bedauert die Bescheidenheit seines Wunsches. Das dritte Kind sagt: „Ich wünsche mir einen Haufen Geld, eine Milliarde! Damit kann ich mir eine Eisfabrik, einen Bonbonladen und meinen eigenen Hamburger-Imbiss kaufen und dann esse ich Hamburger und Pommes, so viel ich will, und meine Mama kann nichts dagegen machen! Und dann habe ich immer noch genug Geld übrig, um mir alles zu kaufen, was mir gerade einfällt.“ - Jetzt fast sich das zweite Kind innerlich an den Kopf, weil es sich mit einer Eisfabrik begnügt hat und das dritte Kind mit seiner Milliarde viel schlauer war. - Das vierte Kind sagt: „Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich mir drei Wünsche wünschen. Mein erster Wunsch geht für die Eisfabrik drauf, mit dem zweiten wünsche ich mir eine Milliarde und mit dem dritten drei neue Wünsche. So kann ich immer weiter wünschen und muss nie aufhören.“ - Dem muss sich sogar das Kind, das sich eine Milliarde gewünscht hat, geschlagen geben. Die ersten drei Kinder blicken zum vierten auf und bewundern sein Genie.Grenzenloses Wünschen - wie sollte das noch zu schlagen sein? - Aber das fünfte Kind schafft es doch. Leise sagt es: „Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich mir wünschen, so zufrieden zu sein, dass ich nie mehr den Wunsch hätte zu wünschen.“ - Natürlich gewinnt dieses letzte Kind das Wünschespiel.

Ajahn Brahm


Dienstag, 16. Januar 2018

Schlicht in Grün


Bei'm durchstöbern meiner Stoffe fiel mir ein Tannengrüner Sweatshirt Stoff in die Hände von dem ich gar nicht mehr wusste das es den gibt. Und da mein Wurstradelkind gerade Swearshirts braucht und seien sie nur für die Baustelle, habe ich ein Raglanshirt in einer sehr einfachen Varianten genäht. Ein bisschen pepp musste dann doch sein, die Raglannähte habe ich mit einer selbstgenähter Paspel versehen. Und das Shirt wird jetzt doch kein Baustellen-Shirt.




Schnittmuster: sein Vanco von Meine Herzenswelt
Stoff:     Baumwollsweat ohne Elastan

Und heute darf er zu den  Creativen 

Sonntag, 24. Dezember 2017

Wünsch dir was!



Auf gut Glück landete der kleine Engel vor einem großen weißen Haus, in welchem der Präsident eines sehr großen Landes residierte. Unbemerkt gelangte er ins Arbeitszimmer des Präsidenten, der gerade eine große Rede einstudierte, die man für ihn geschrieben hatte. Als der Präsident den kleinen Engel entdeckte, lachte er und freute sich, glaubte er doch, diesen Weihnachtsgruß schickte ihm sozusagen als Gag seine vertrauttesten Mitarbeiter zur Aufmunterung.
"Hallo Engelchen", begrüßte der Präsident den Außerirdischen, "wie geht´s?"
"Danke, gut", erwiderte der kleine Engel etwas verlegen, "haben Sie einen speziellen Wunsch? Der Herr schickt mich und wird Ihnen erfüllen, was auch immer Sie begehren".
"Nun", sagte der Präsident nach einigem Zögern etwas theatralisch, "so wünsche ich mir von Gott dem Allmächtigen ein nobles kleines Kistchen mit den erlesensten Zigarren".
"Zigarren", wiederholte der kleine Engel etwas perplex und dachte unwillkürlich an die Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies. "Zigarren", wiederholte er noch einmal und schüttelte ungläubig seinen goldenen Lockenkopf.

Dann kam der von allen Menschen so heiß ersehnte Heilige Abend und insbesondere die Wünsche von den drei Menschen wurden gewissenhaft von Gott, dem Herrn, erfüllt: Der kleine Junge fand von nun an, wann immer er sich in die Tasche griff, ein Bonbon darin oder ein zuckersüßes Stück Schokolade; der Obdachlose gewann mit seinem Los eine lebenslange Rente, die ihn aus seiner Not befreite und der Präsident jenes großen Landes, der sich den Weltfrieden hätte wünschen können, bekam seine erlesenen Zigarren, mit denen er Rauchringe blies gen Himmel.

Der kleine Engel musste, was er wirklich ein wenig bedauerte,nie mehr hinunter auf die Erde, denn der Herr hatte ein Einsehen und sprach: "Ihre doch etwas seltsamen Wünsche können die Menschen sich hinfort auch ohne mein Zutun erfüllen!"

Aus "Der Stadt in der Schachtel" von Stefan Grimm


Ich Wünsche Euch allen eine erfüllte Zeit, Gesundheit und Frieden.

Sonntag, 17. Dezember 2017

... Wünsch dir Was!

 

In der Ströbitzer Hauptstraße traf er auf ein Kind, das im Garten des elterlichen Hauses gerade einen Schneemann baute. An dieses Kind trat der kleine Engel heran.
"Hallo kleiner Mann", sprach er, "das wird ja ein prächtiger Schneemann!"
"Mmh", nickte der Junge und musterte sein Gegenüber etwas misstrauisch. "Du bist nicht von hier".
"Da hast du recht", antwortete der kleine Engel, "ich komme nämlich von weit her."
"Aus Berlin?"
"Nein, nicht aus Berlin, von viel weiter komm ich her. Ich komme direkt vom Himmel." Und der kleine Engel begann sein Lieblingslied zu intonieren: "Vom Himmel hoch da komm ich her..."
Nachdem er damit geendet hatte, fragte der erstaunte Junge: " Du bist echt ein Engel?"
"Natürlich bin ich ein echter Engel, was hast du denn gedacht?"
"Weiß nicht aber mein großer Bruder sagt, dass es keinen Weihnachtsmann gibt und dass die Geschenke unsere Eltern besorgen."
"Wenn du meinst", erwiderte der kleine Engel etwas gekränkt, "aber vielleicht hast du ja doch einen besonderen Wunsch, den nur ich dir erfüllen kann".
"Einen besonderen Wunsch?" Der kleine Junge überlegte.
"Also, wenn ich mir wirklich etwas Besonderes wünschen könnte, dann würde ich mir wünschen, dass jedes Mal, wenn ich in die Tasche greife, ich ein Bonbon darin finde oder ein Stück Schokolade".
Der kleine Engel fand diesen Wunsch zwar nicht gerade ausgesprochen besonders, aber er versprach ihn zu Weihnachten zu erfüllen, verabschiedete sich von dem kleinen Baumeister und machte sich auf die Suche nach einem sehr armen Menschen.

Diesen sehr armen Menschen entdeckte der kleine Engel in Gestalt eines Obdachlosen, der bettelnd und frierendneben dem Eingang eines großen Kaufhauses saß, aus welchem Menschen herausströmten, die ihn nicht beachteten und Menschen hineindrangen, welche ihn ebenfalls links liegen ließen. Der kleine Engel legte ein Lotterielos in den Hut des Obdachlosen, worauf dieser verwundert aufblickte.
"Dieses Los", erklärte der kleine Engel, "wird am Weihnachtsabend gewinnen, wenn du willst, dass deine Not ein Ende hat." Misstrausch nahm der Obdachlose das Stück Papier in die Hand und betrachtete es von allen Seiten.
"Ein Hauptgewinn, wenn du willst", sprach der kleine Engel und fuhr fort: "Willst du, dass du gewinnst?"
"Ich würde schon gerne ein anderes Leben führen", sagte der Obdachlose, "und ich danke dir auch für das Los. Ob ich aber damit gewinnen werde, halte ich für unwahrscheinlich."
"Du wirst damit gewinnen", versprach der kleine Engel, "warte nur noch bis zum Heiligen Abend damit, dann wirst du schon sehen."
Mit diesen Worten verabschiedete sich der kleine Engel und machte sich auf die Suche nach einem geeigneten Präsidenten, den er mit der himmlischen Erfüllung eines Wunsches beglücken könnte. Mehrmals umkreiste der kleine Engel die Erde der Menschen und besah sich genau die unterschiedlichsten Präsidenten, die wenigstens eines gemeinsam hatten: sie brauchten nichts. Eine sehr schwierige Aufgabe für den kleinen Engel, wollte er doch auch einem von ihnen etwas Gutes tun. Aber wem?


Fortsetzung folgt.

Aus "Die Stadt in der Schachtel" von Stefan Grimm


Sonntag, 10. Dezember 2017

Wünsch dir was!


Es war kurz vor Weihnachten, als der Herr seinen kleinen Engel zu sich rief.
" Kleiner Engel", sprach der Herr, "wie du sicherlich weißt, ist auf der Erde bald wieder Weihnachten und auch in diesem Jahr sollst du wieder zu den Menschen gehen und dreien von ihnen je einen Wunsch gewähren, den ich ihnen dann am Heiligen Abend erfüllen werde."
Der kleine Engel verneigte sich tief vor dem Herrn und versprach, sein bestes zu geben. Dann ging er davon und bereitete sich für die weite Reise vor. Während er seine Sieben-sachen packte, sah er von Zeit zu Zeit zwischen den Wolken hindurch hinunter auf die Erde und machte sich Gedanken darüber, wen er in diesem Jahr wohl beglücken würde.
"Auf jeden Fall ein Kind", dachte er," und auch einen sehr Armen Menschen und..." Der kleine Engel überlegte lange. "Und... und auch einmal einen Präsidenten".
Einen Präsidenten? Warum auch nicht, zumal der kleine Engel in all den Jahren seiner Tätigkeit für den Herrn noch nie einen Präsidenten mit der Erfüllung eines Wunsches beglückt hatte.

Als der kleine Engel nun auf der Erde ankam, ging er als erstes in ein kleines Café, das er seit Jahren besuchte, wenn er auf irdischer Mission unterwegs war und stärkte sich zunächst mit einem großen Kännchen Kaffee und einem ordentlichen Stück Schwarzwälder Kirschtorte. So etwas gab es im Himmel schließlich nicht und außerdem: Die Spesen bezahlte die göttliche Firma. Nachdem er diesen weltlichen Genüssen ausreichend gefrönt hatte, machte er, wie in jedem Jahr, einen etwas längeren Abstecher ins Kino, wo er sich gleich drei der neuesten Filme ansah. Zwar gab es auch im Himmel diverse Filmlichtspiele, aber der Herr hatteeine Schwäche für sentimentale Klassiker und eine starke Abneigung gegen Hollywood und Dolby Surround, der kleine Engel hingegen freute sich alljährlich auf die aktuellen Actionfilme. Der Herr, der ja alles wusste, war darüber weniger erfreut, sah in seiner unendlichen Güte jedoch großzügig darüber hinweg und gönnte dem kleinen Engel seine etwas extravaganten Eskapaden.
Als sich der kleine Engel auf seine Weise wieder mit der Erde und ihren vielfältigen Genüssen vertraut gemacht hatte, besann er sich seines göttlichen Auftrages und machte sich endlich auf den Weg.

Fortsetzung folg.

(Aus "Die Stadt in der Schachtel" von Stefan Grimm)